Make Makler Great Again

Alles nur schlechtes Image und Vorurteile?

Neben Politikern und Journalisten genießen Makler gemeinhin einen sehr schlechten Ruf. Dabei kann es sehr viele Punkte geben, die kritisiert werden und teilweise auch berechtigt zu einem negativen Image geführt haben.

  • „Makler verdienen ihr Geld im Schlaf“
  • oder: „Makler sind unehrlich“
  • vielleicht auch: „Makler versuchen einen etwas anzudrehen“
  • Klassiker: „Makler tun nichts“
  • „Maklern ist der Mensch egal“

Es wird dabei der Einfachheit halber oft von Menschen pauschalisiert. Genauso wie man es mit den Politikern macht. Oder bei den Journalisten. Denen zum Beispiel von einem bestimmten Personenkreis gern pauschal Voreingenommenheit bei der Berichterstattung vorgeworfen wird.

Symbolbild für einen gestressten MannDoch Vorurteile sind für manche Menschen wichtig!

Man mag es kaum glauben, aber Vorurteile haben für manche Menschen tatsächlich sogar Vorteile:

  • Sie machen es simplen Gemütern einfacher, eine zunehmend komplexere Welt zu verstehen.
  • Man braucht nicht lange, bis man „weiß“, was Sache ist.
  • Man befindet sich mit seinem „Wissen“ in guter Gesellschaft. Es ist kaum Widerspruch zu erwarten.

Die Nachteile überwiegen jedoch üblicherweise

Der aufgeklärte Mensch weiß jedoch, dass es Nachteile haben kann, wenn man sich auf Vorurteile verlässt.

  • denn man übersieht die positiven Ausnahmen
  • und versäumt es, von den positiven Ausnahmen zu profitieren
  • und dadurch unterlässt man es, die positiven Ausnahmen zu unterstützen
  • deshalb haben es positive Ausnahmen oft besonders schwer, gegen Vorurteile anzugehen.

Das gilt in allen oben genannten Beispielen für Politiker, Journalisten sowie Immobilienmakler.

Es gibt solche und solche

Glücklich ist, wer sich von Vorurteilen lösen kann. Denn er hat die Möglichkeit die positive Ausnahme zu finden. Da ist der Politiker, der sich tatsächlich zum Wohle der Wähler einsetzt. Und selbst gegen alle Schwierigkeiten seiner Wahlversprechen treu bleibt. Da ist der Journalist, der nicht manipulieren möchte. Stattdessen bietet er seinen Lesern ein umfassendes Bild der Lage.

Und da ist der Makler, der sich von seinen Kollegen bewusst absetzt. Er arbeitet zum Wohle seiner Kunden. Für ihn zählt der Mensch.

Besser auswählen!

Doch hier beginnt die eigentliche Schwierigkeit. Denn aus Hunderten Maklern den einen perfekten Makler zu finden, bedeutet auch Aufwand. Gibt es aber mit der Zeit immer mehr sehr gute Makler oder alternativ immer weniger schwarze Schafe, dann wird die Auswahl irgendwann nicht mehr ganz so schwierig sein.

Schon jetzt zahlt es sich aus, den einen aus Hunderten zu suchen und zu finden. Denn ein guter Makler wird stets den Mehrwert des Kunden im Fokus haben. Auch wenn er einen Auftrag mal ablehnen muss, falls dieser Mehrwert nicht sichergestellt werden kann. Denn ein guter Makler ist IMMER sein Geld wert.

Es gibt auch einzelne Bemühungen, den Maklerberuf zu regulieren bzw. eine Mindestqualifikation sicherzustellen. Alle guten Makler freuen sich darauf. Doch ob das kommt, steht in den Sternen. Denn die Lobby der „Guten“ ist noch viel zu klein. Und das Geschrei der schwarzen Schafe noch immer zu laut.

Auswahlkriterien

Ein erster Anhaltspunkt bei der Auswahl kann die Mitgliedschaft im IVD sein. Auch wenn dies noch keine Garantie ist, so haben Sie hier schon mal die schlimmsten Fehlgriffe ausgeschlossen. Auch Auszeichnungen wie der Focus-Top Makler oder der Bellevue-Best Property Agent können bei einer ersten Bewertung hilfreich sein.

Bestellerprinzip als die Chance moderner Makler

Zur Zeit wird auf politischer Ebene diskutiert, ob auch bei dem Verkauf der Anbieter zukünftig die gesamte Provision tragen soll. Bisher wurde es häufig geteilt, oder war sogar für den Verkäufer kostenlos.

aktuell eher schädliche Provisionsregelungen

Aber gerade eben die bestehende Provisionsregelung „Teilung oder kostenlos“ führte unweigerlich zu dem schlechten Image. Gaukelt der Makler doch einem Verkäufer vor, alleine seine Interessen zu vertreten. Aber sobald er die Provision vom Käufer bekommt, ist das gar nicht mehr erlaubt oder statthaft. Der Verkäufer wiegt sich in der gleichen „eingebildeten Sicherheit“, die er hätte, wenn er einen Rechtsanwalt beauftragt, der von der Gegenseite bezahlt wird.

Die Enttäuschung war zu erwarten.

Im realen Leben würde nie jemand seinen Anwalt von der Gegenseite bezahlen lassen. Viel zu klar ist die Gefahr, dass nicht die eigenen Interessen vertreten werden. Die bisherige Regelung ließ aber genau das zu. Der eine „denkt“, dass seine Interessen vertreten werden, aber der andere bezahlt. Logisch, dass das nicht funktionieren kann.

Unendlich viele Verkäufer sind daher am Ende enttäuscht. All die tollen Versprechungen sind nicht gehalten worden. Wen wundert es, dass man Makler danach nicht mehr mag. Doch hier gibt es viel bessere Alternativen.

Die Vorteile moderner Makler.

Moderne Makler arbeiten teilweise schon seit vielen Jahren ausschließlich nach dem Bestellerprinzip. Das bedeutet, diese werden in aller Regel ausschließlich vom Verkäufer bezahlt. Was sich zunächst als finanzieller Nachteil für Verkäufer anfühlt, ist in Wirklichkeit ein riesiger Gewinn.

Der Makler hat zunächst den Vorteil, ausschließlich einen Vertrag mit dem Verkäufer einzugehen. Dadurch ist er überhaupt erst berechtigt, ausschließlich die Interessen eines Verkäufers zu vertreten. Auch wenn der Preis zzgl. 0% Provision angeboten wird, lockt das sehr viele Interessenten mehr an. Dass sich dieses in Preisverhandlungen für den Verkäufer positiv auswirkt, liegt auf der Hand. Die Käufer stört dies eher selten, da der höhere Preis im Gegensatz zu einer Provision von der Bank mitfinanziert wird und sich vielleicht über Jahrzehnte verteilt.

Dadurch minimiert sich der „Schmerz“ des Käufers über einen eventuell etwas höheren Kaufpreis. Und der Verkäufer hat am Ende über den besseren oder schnelleren Verkauf mit dieser Regelung auch noch ein echtes Plus übrig.

Vorteile des Bestellerprinzips für die Branche

Wir denken: sobald der Verkäufer bezahlen muss, wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Denn auf einmal wird es klar: vor der Beauftragung sollte man die Leistung der Makler vergleichen. Wir erwarten vom Bestellerprinzip:

  • Dass Makler sich zu einer gewissen Leistungsbereitschaft bewegen lassen
  • Klarheit über den echten Auftraggeber
  • keine unlauteren Nebengeschäfte mehr zu Ungunsten der Verkäufer
  • verbessertes Image des Maklerberufes.

Sonnenland Immobilien arbeitet seit 2010 bereits mit dem Bestellerprinzip. Mit durchschlagenden Erfolgen für den Verkauf der Immobilien. Dabei ist völlig klar, wer unser Auftraggeber ist.


Tipps für Immobilienmakler, wie das Bestellerprinzip leichter im Kundengespräch umgesetzt werden kann:

Symbolbild mit einer Dame, die sich über den Erfolg freutManchmal stoße ich in einem ersten Beratungsgespräch auf skeptische Kunden. Viel zu häufig hatte der Kunde schon Kontakt mit Kollegen, die es doch umsonst machen. Warum also etwas bezahlen. Man kann dann in so einem Fall den zukünftigen Kunden fragen, ob er denn bei einem Autounfall einem Anwalt trauen würde, der zu ihm kommt und sagt: „Ich werde von der Gegenpartei bezahlt und vertrete Sie kostenlos vor Gericht.“ Jeder versteht sofort, dass das ein sehr schlechter Deal ist. Warum sollte dann der Verkäufer einen Vorteil haben, wenn der Makler von der anderen Seite bezahlt wird?
Es passiert damit sogar häufig, dass anschließend die Kunden ein ganz anderes Bild von „Kostenlos-Maklern“ haben und diese einfach nach Hause schicken, so ihnen wieder jemand begegnet. Weitere Vorteile können im folgenden Gespräch erwähnt werden:

  • Bieterverfahren zur Erlösoptimierung ist nur statthaft, wenn der Verkäufer einzigster Auftraggeber ist.
  • Widerrufsbelehrung für Kaufinteressenten fällt komplett weg
  • Provision wird von den Banken mitfinanziert. Großer Vorteil für Käufer!
  • Weniger Druck in Preisverhandlungen nachzugeben
  • Ich als Makler sitze nicht zwischen zwei Stühlen
  • etc….

Make Makler great again! Das Bestellerrprinzip könnte die Chance sein, die Maklerwelt wieder von dem schlechten Image zu heilen. Bis das Gesetzt wird (ob überhaupt steht in den Sternen), können sich Verkäufer bei der Auswahl des Maklers ganz bewusst daran orientieren, ob der Makler noch immer von jemand anderen bezahlt wird, oder bereits heute nach dem modernen Bestellerprinzip arbeitet.


Der alte Unternehmerspruch

„Wer nicht von mir bezahlt wird, ist nicht mein Anwalt!“

sollte auch bei der Wahl des Maklers gelten.

Freundlichst grüßt

Peter Eppich

Bewertung dieses Services
zum Service für:
Immobilienmakler
ausgeführt von:
Sonnenland Immobilien
in der Gegend von:
Freiburg im Breisgau
Service-Kurzbeschreibung
Dieser Immobilienmakler arbeitet bereits heute nach dem Bestellerprinzip
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